Krebsgesellschaft Rheinland-PfalzBeratung für Tumorkranke
und Angehörige

März 2010

Feiern für den guten Zweck

Helmut Schmidtgen unterstützt die Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.


Eschelbach. „Krebs gehört für mich zu einer der schlimmsten Krankheiten überhaupt“ sagt Helmut Schmidtgen, während er einen prall gefüllten Präsentkorb in eines der Regale seines Tombola-Standes räumt. Weil es ihm wichtig ist, dass Krebskranken und ihren Angehörigen geholfen wird, organisierte der engagierte Rentner in diesem Jahr bereits zum dritten Mal anlässlich des Eschelbacher Rosenmontagszuges eine Tombola zugunsten der Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Dafür konnte er seitdem insgesamt 3.245,47 Euro zur Verfügung stellen – allein in diesem Jahr waren es stolze 1.304,07 Euro.

Ein Erfolg, hinter dem aber auch jede Menge Arbeit steckt: „Schon im Dezember beginnt die Vorbereitung der Aktion“, berichtet der 68jährige Westerwälder. Allein 780 km sei er „kreuz und quer“ durch den Westerwald gefahren, um unzählige Sach- und Geldspenden sowie Gutscheine von Förderern aus der Region zusammenzutragen. Sogar die Lose seien in mühevoller Kleinarbeit selbst gemacht – damit unter dem Strich mehr für die gute Sache übrig bleibt. Am Aktionstag holen Helmut Schmidtgen und seine Frau schließlich stapelweise Umzugskartons aus dem Keller und räumen viele attraktive Preise in die selbst gebauten Regale des Standes.

Neben der Chance auf einen Hauptgewinn gibt es außerdem Speisen und Getränke – gegen eine Spende. „Jeder soll geben, was er für einen guten Zweck für richtig hält“, meint Schmidtgen. Ein Konzept, das ganz offensichtlich aufgeht.

Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz ist mit vier Beratungsstellen in Koblenz, Trier, Ludwigshafen, Kaiserslautern und 32 Außenstellen landesweit vertreten. Fachleute aus dem psychosozialen Bereich bieten Betroffenen individuelle, konkrete Unterstützung an. Da die Beratungs- und Informationsleistungen kostenfrei sind, ist die Krebsgesellschaft auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen, um ihr Hilfsnetzwerk aufrecht erhalten und ausbauen zu können.



Dezember 2010

Gutes tun und gleichzeitig einen phantastischen Konzertabend zu erleben war den rund 600 Gästen des 16. Benefizkonzertes der LIONS Koblenz-Rhein-Mosel am 22.11.09 in der St. Kastor-Kirche in Koblenz vergönnt. Mit Werken von Wagner und Tschaikowski, gespielt von der Jungen Sinfonie Köln    konnte ein Reinerlös  von 4000€ eingespielt werden, der nach dem Konzert dem Vorsitzenden Dr.Dr. Richard Werkmeister und dem Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz Wolfgang Neumann vom amtierenden Präsidenten der LIONS Detlef Schöning überreicht werden konnte.




Atemberaubend, voller Spielfreude, witzig waren nur einige der Besucherkommentare zu der Weihnachtsvarieté-Benefizvorstellung, die das Café Hahn auch in diesem Jahr zu Gunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz durchgeführt hat. Ein wunderbarer Nachmittag für die Besucher und die Krebsgesellschaft: Rolf Mayer und beteiligte Künstler konnten für das Team des Café Hahn einen Scheck in Höhe von 3000€ für die Beratung von Krebskranken und ihren Angehörigen an Wolfgang Neumann für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz überreichen.

Bild:
v.l.n.r.: Rolf Mayer, Geschäftsführer des Café Hahn, Andrea Beck, Trapezkünstlerin, Lorenzo Mastropietro, Wolfgang Neumann,

Geschäftsführer Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, Robert Woitas, Moderator
















RZ vom 26.10.2009
Handzettel zur Veranstaltung
KG, 2.11.2009





15.10.2009
VarieTeezeit - Light - Zu Gunsten der Krebsgesellschaft Rheinland Pfalz

u.a. mit dabei: Robert Woitas, Hamou, Ricardo SoSa, Andrea Beck, Wang Shan, Lorenzo Mastropietro

Bereits im dritten Jahr findet am 14. November um 15.oo Uhr im Cafe Hahn eine der beliebten WEIHNACHTS-VARIETE´- Veranstaltungen zugunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz statt. Wir danken Berti Hahn herzlich für sein Engagement und hoffen, dass viele Freunde und Förderer der Krebsgesellschaft mit dem Besuch der Veranstaltung in besonderem Maße Genuß und gute Unterhaltung mit einer Unterstützung der Beratung Krebskranker und ihrer Angehörigen verbinden.

Mit dabei: Hamou bezaubert Sie mit einer der schoensten Seifenblasenkunstshows, die es gibt. Robert Woitas, einem begnadeten Sprachakrobaten, der Sie fortan durch den Abend fuehrt und Sie bereits von Anfang an zum Lachen bringt. Ricardo SoSa raubt Ihnen den Atem und er laesst mit seinem Charme Frauenherzen hoeher schlagen. Andrea Beck und ihrer unvergleichlichen Mischung aus atemberaubender Artistik und Ausdrucksstaerke am Trapez.Die Antipodistik wird von Wang Shan auf die Buehne gebracht - die junge Chinesin jongliert gleichzeitig mit Haenden und Fuessen, wofuer sie den Varietepreis der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz erhalten hat. Mit seiner witzigen Art und Mimik bringt Hutjongleur Lorenzo Mastropietro das gesamte Publikum zum Lachen bringt. Begleitet von Ralf Schaefer am Piano.  Weitere Informationen

Buchungen über:
Cafe- Hahn, Neustr. 15, Koblenz-Güls
Tel.: 0261/42302
Kosten incl. Kuchenbuffet: 23,50 zzgl. VVK-Gebühr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Nur noch wenige Karten!


15.10.2009
16. Benefizkonzert
Am Sonntag dem 22. November 2009  um 18.30 Uhr findet in der Basilika  St. Kastor das diesjährliche Benefizkonzert des Fördervereines der LIONS Koblenz-Rhein/Mosel zugunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz statt. Ein herzlicher Dank gilt dabei Herrn Detlef Schöning, der seit Jahren mit viel Liebe und Engagement diese Benefizveranstaltungen zu Gunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz organisiert. Wir hoffen, dass viele Freunde und Förderer der Krebsgesellschaft mit dem Besuch des Konzertes die  Freude an wunderbarer Musik  mit einer Unterstützung der Beratung Krebskranker und ihrer Angehörigen verbinden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kartenvorverkauf:
Ballies Brillen
Löhrstr. 137, 56068 Koblenz
Tel.: 0261 34764 / Fax: 0261 32176





31.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

Ein Ohrenschmaus für alle Rock-, Jazz- und Bluesfans

Querbeat-Benefizkonzert am 25. Oktober im Jugendkulturzentrum Lahnstein zugunsten von Krebskranken

Alle Freunde guter Rock-, Jazz- und Bluesmusik sollten sich schon jetzt einen Termin notieren: Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr. Im Jugendkulturzentrum Lahnstein, Wilhelmstraße 59, treten beim Querbeat-Benefizkonzert an diesem Tag gleich drei herausragende Bands auf. Der Erlös des Konzerts ist für die Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz bestimmt.


Die Kombination der Gruppen und ihr Repertoire verheißen ein unter die Haut gehendes Konzerterlebnis, bei dem u.a. junge und alte „Klassiker“ zu hören sein werden. Auf der Bühne: das Lulo Reinhardt Project, Js BluesExpress und die Groovemonster.

Lulo Reinhardt ist ein begnadeter Gitarrist mit einem international hervorragenden Ruf auch als Komponist. Zur Band gehören neben ihm Gerd Stein (Gitarre), Winfried Schuld (Piano), Harald Becher (Kontrabass) und Uli Krämer (Schlagzeug, Perkussion). Sie alle sind Berufsmusiker und stehen für höchsten Musikgenuss.

Die zweite Band Js BluesExpress ist eine Formation, die sich in der regionalen Bluesszene einen festen Platz erobert hat. Für Bluesrock vom Feinsten, Jazz und Swing sorgen Sängerin Sandy Karen, Jörg Hildebrandt an der Gitarre, Bassist Reinhard Schmidt und Schlagzeuger Jürgen Trampert.

Unglaublichen Bock auf Rock haben die Groovemonsters. Die fünfköpfige Band mit „alten Hasen“ grooven auf außerordentlich hohem Niveau. Die Bandmitglieder sind Uli Müller (Gitarre), Gerd Portugall (Schlagzeug), Toni Monschauer (Keyboard), Achim Abel (Gesang) und Wolfgang Lucke (Bass).

Als Schirmherrin der Veranstaltung wird Jutta Scharping das Benefizkonzert eröffnen. Sein Erlös ist für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und ihre Arbeit mit Krebskranken und ihren Angehörigen bestimmt. Eintrittskarten zum Preis von 5,00 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.







27.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

Die Sonne hat nicht nur gute Seiten

Aktionswoche der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. lädt zum Mitmachen ein - Informationen, Unterhaltung, Sport und Spaß

Schwimmbadaktion zum Schutz gegen Hautkrebs stieß auf große Resonanz

Schwimmbadwetter vom Feinsten lockte. Gratis zum Vergnügen im kühlen Nass bekamen die Besucher des Warmfreibades und des Naturfreibades Waschmühle in Kaiserslautern bei der Schwimmbad-Aktion der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. der Stabsstelle Gesundheitsberatung/-Förderung der Stadt Kaiserslautern und Hautarzt Dr. Harald Uhlemann Aufklärung über den jeweils richtigen Sonnenschutz. Die Aktion stieß auf außerordentlich große Resonanz.


„Wir wollten die Schwimmbadbesucher auch in diesem Jahr für das Thema Hautkrebs sensibilisieren und im Rahmen der Prävention über die Wirkung der UV-Strahlung informieren, nicht mit dem Zeigefinger, sondern vielmehr mit vielen praktischen Tipps“, sagt Eva Estornell-Borrull, die Leiterin des Informations- und Beratungszentrums der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. in Kaiserslautern. Viele Menschen unterschätzten das Risiko. Wichtig sei es, den eigenen Hauttyp zu kennen und bestimmte Verhaltensregeln zu beachten.

„Die Sonne hat nicht nur gute Seiten“, machte Hautarzt Dr. Harald Uhlemann die kleinen und großen Schwimmbadbesuchern am Eingang der Schwimmbäder neugierig. Am Stand der Krebsgesellschaft herrschte ein reges Kommen und Gehen. Hier gab es Informationsmaterial zum Thema Sonnenschutz und Hautkrebs, denn die UV-Strahlung ist der bedeutendste Verursacher von Hautkrebs. Außerdem wurde die Gelegenheit, an den Dermatologen und die Beraterinnen der Krebsgesellschaft Fragen zu stellen, gerne angenommen.

„Welcher Hauttyp bin ich? Habe ich auffällige Veränderungen?“, waren die am häufigsten gestellten Fragen. Bei drei Erwachsenen entdeckte Dr. Uhlemann „höchst verdächtige Stellen“ und riet ihnen darum, ihren Hautarzt aufzusuchen. „Erschreckend“ war für den Facharzt, dass viele Mütter ihre kleinen Kinder nicht eincremen. Dabei ist die Haut von Kindern empfindlicher als die empfindlichste Erwachsenenhaut und braucht besonders intensiven Schutz.

Wie jedes Jahr fielen gerade bei Kleinstkindern jede Menge Schäden durch Sonnenstrahlen auf. Sommersprossen auf dem Rücken beispielsweise signalisieren schon Langzeitschäden. Sie sind ein Warnhinweis und bedeuten ein lebenslanges erhöhtes Risiko für Hautkrebs. Denn die Haut „merkt“ sich jeden Sonnenbrand. Und wenn der zelleigene „Reparaturdienst“ die Instandsetzung der geschädigten Zellen nicht mehr bewältigt, können diese bösartig werden.

Die älteren Schwimmbadbesucher jenseits der 60 wiesen naturgemäß vielfach gutartige Lichtschäden an der Haut auf. Aber auch diese gilt es zu beobachten. Ob Creme, Lotion oder Öl, das A und O eines guten Hautschutzes gegen die Sonnenstrahlung ist der dem jeweiligen Hauttyp entsprechende Lichtschutzfaktor. Eincremen sollte man sich eine halbe Stunde vorher, ehe man in die Sonne geht, riet Dr. Uhlemann. Textilen Sonnenschutz – also z. B. T-Shirts – und den Schatten hält er jedoch für den wirksamsten Schutz vor der UV-Strahlung.

„Häufig wird verkannt, dass auch bei bedecktem Himmel Sonnenbrände entstehen können“, klärte er die Schwimmbadbesucher auf. Wolken bestehen aus Wassertropfen und wenn sie durchgängig sind, wirken sie wie Brenngläser. Auch beim Schwimmen wirken darum durch das Wasser Sonnenstrahlen auf die Haut ein. Vor und nach dem Schwimmen also eincremen, rät der Experte.

Auf die Frage eines Jugendlichen „und wie ist das mit dem Solarium?“ räumte der Dermatologe mit einem verbreitetem Vorurteil auf. Von wegen „abhärten“ auf der Sonnenbank, ehe man sich an den Strand oder ins Schwimmbad zum Bräunen legt. „Das ist Unsinn“, sagte Dr. Uhlemann. Die Strahlen in Solarien haben nur eine bestimmte Wellenlänge, während man sich in der Sonne der ganzen Bandbreite der UVB- und UVA-Strahlung aussetzt. Besser ist es, die Haut – natürlich geschützt – in kleinen Schritten der natürlichen Sonne auszusetzen. Außerdem sei es erwiesen, dass durch Solarien Hautkrebs ausgelöst werden kann.

Der wirksamste Hautschutz bleibt nach wie vor, die direkte Einstrahlung zu meiden, wenn dann ein Sonnenbad nur gut eingecremt und am besten bekleidet zu genießen.







27.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

„Trier gegen Krebs - Olympiade für das Leben“

Aktionswoche der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. lädt zum Mitmachen ein - Informationen, Unterhaltung, Sport und Spaß

Mit einer vielseitigen Aktionswoche unter dem Motto „Trier gegen Krebs - Olympiade für das Leben“ will die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. eine breite Öffentlichkeit für die Krebsbekämpfung sensibilisieren. Vom 1. bis 6. September geht es an verschiedenen Plätzen in der Stadt um Information und Aufklärung. Aber auch die Unterhaltung, Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz.


Trier ist nach Kaiserslautern im vergangenen Jahr die zweite Stadt, in der die „Olympiade für das Leben“ stattfindet. „Auch bei uns heißt es `dabei sein ist alles`. Das gilt vor allem für die Krebsbekämpfung“, sagt Carlita Metzdorf-Klos, die Leiterin des Informations- und Beratungszentrums der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in der Trier Brotstraße 53. Mit der Aktion wolle man aufrütteln und deutlich machen, wie jeder etwas für sich tun kann.

Den Themen Früherkennung und Prävention sind darum auch eigene Tage gewidmet. Am Donnerstag, 3. September, 10 -17 Uhr stehen im „Forum für die Gesundheit“ Vorträge zur Früherkennung auf dem Programm. In einem begehbaren Darmmodell kann man sich ein lebendiges Bild vom Inneren des menschlichen Körpers machen. Vorträge und Filmbeiträge zur Krebsprävention werden am gleichen Ort am Freitag, 4. September, 10 - 17 Uhr angeboten. Am Informationsstand am Viehmarkt besteht von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, sich über gesunde Ernährung beraten zu lassen.

Um „Leben mit Krebs“ geht es am Patiententag, Samstag, 5. September, 10 bis 17 Uhr, ebenfalls auf dem Domfreihof. Betroffene und Angehörige erhalten sachliche Informationen, wie sie mit der veränderten, schwierigen Situation besser zurecht kommen können und wo sie Hilfe erhalten. Unter anderem sind Vorträge zu den Themen Fatique und Schmerz bei Krebs zu hören. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Vertretern von Selbsthilfegruppen in Kontakt zu kommen.

An allen drei Tagen stehen Fachärzte aus Trier und der Region zu Auskünften und Informationen zur Verfügung. Darüber hinaus stehen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und weitere Experten für Auskünfte bereit.

Eröffnet wird die Aktionswoche am Dienstag, 1. September um 19 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift. Sophie van der Stap liest aus ihrem Buch „Heute bin ich blond - Das Mädchen mit den neun Perücken“. Darin berichtet sie, wie sie es nach ihrer Krebserkrankung mit 21 Jahren geschafft hat, ihr Leben neu zu gestalten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Trier Gitarrenquartett.

Am Mittwoch steht - bei ebenfalls freiem Eintritt - ein Filmabend auf dem Programm. Um 19. Uhr wird im Broadway Filmtheater, Paulinenstr. 18, der preisgekrönte Film „Kirschblüten-Hanami“ gezeigt.

Zu einem Bücherbasar zugunsten des Projektes „Kinder krebskranker Eltern“ des Informations- und Beratungszentrums Trier lädt der Zonta-Club Trier am Samstag, 5. September, 11-16 Uhr auf den Hauptmarkt ein.

„Ein Zeichen setzen“ heißt es am Sonntag, 6. September, im Moselstadion. Dort findet von 10.30 bis 12.30 Uhr der Lebenslauf mit großer Tombola statt. Bei der sportlichen Veranstaltung für Jung und Alt darf gelaufen, gewalkt oder gegangen werden, alles ist erlaubt. Hintergrund der Veranstaltung ist die olympische Idee „dabei sein“. So kann man Solidarität mit erkrankten Mitbürgern zeigen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun. Das Startgeld beträgt 5,00 Euro für Erwachsene und 3,00 Euro für Kinder.

Um 13.30 bis 14.30 Uhr schließt sich im Moselstadion die Abschlussveranstaltung an. Zum Ende der Aktionswoche überreicht Landrat Dr. Günther Schartz den Staffelstab an Landrat Dr. Alexander Saftig (Mayen-Koblenz), denn 2010 wird die „Olympiade für das Leben“ in Koblenz stattfinden.

Die Aktionswoche „Trier gegen Krebs - Olympiade für das Leben“ war schon im Vorfeld auf große Resonanz gestoßen. Gesundheitsministerin Malu Dreyer, Landrat Günther Schartz, Oberbürgermeister Klaus Jensen und Bürgermeister Georg Bernading stellten sich für die Schirmherrschaft zur Verfügung. „Wir sind sehr dankbar, dass sich hier in Trier und darüber hinaus so viele Gruppierungen, Vereine, Unternehmen, Ämter und Kliniken zur Mitwirkung an der Aktionswoche bereit erklärt haben und dabei sind“, sagt Carlita Metzdorf-Klos. Sie ist sicher, dass das Angebot der Aktionswoche auch bei der Bevölkerung großes Interesse finden wird.







27.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

Ganzheitliches Gedächtnistraining

Nach einer Krebserkrankung gilt es, die alltäglichen Aufgaben und Abläufe wieder besser zu bewältigen. Helfen kann dabei eine Aktivierung und Auffrischung des Gehirns. Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. bietet ab dem 4. September einen Kurs „Ganzheitliches Gedächtnistraining“ an.

Der Kurs umfasst sechs Treffen, jeweils freitags von 10 bis 10.45 Uhr und wird von der zertifizierten Gedächtnistrainerin Evelyn Ackermann geleitet. Mit verschiedenen ganzheitlichen Methoden werden Wortfindung und Wahrnehmung gefördert, die Merkleistung gesteigert und die Konzentrationsfähigkeit in lockerer, stressfreier Atmosphäre neu trainiert.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Kursgebühr beträgt 10 Euro, für Mitglieder der Krebsgesellschaft 8,00 Euro. Anmeldungen unter Tel. 0261 988650, Fax: 0261 9886529 oder E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de.





26.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

Sanftes Walken für Krebskranke

Kranksein und körperliche Bewegung sind kein Widerspruch. Im Gegenteil. Sport kann gerade auch für Krebspatienten überaus hilfreich sein, um Abgeschlagenheit und Erschöpfung zu begegnen. Ehe man als Patient jedoch sportliche Aktivitäten aufnimmt, sollte dies vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, rät die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Sie bietet einen neuen Schnupperkurs „Softwalking nach Krebs“ an.

Der Kurs beginnt am 2. September, auf dem Parkplatz am Stadion Koblenz Oberwerth und umfasst jeweils mittwochs von 10 bis 11.15 Uhr vier Treffen. In einer Gruppe unter fachlicher Anleitung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die richtige Technik des Nordic-Walkings erlernen und Spaß am Weitermachen bekommen.

„Das Maß der Aktivität wird auf die Leistungsfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt“, erklärt die Leiterin des Schnupperkurses, Ulrike Hermann. Sie ist lizensierte Nordic-Walking-Trainerin sowie Übungsleiterin Breitensport, Herz, Kreislauf, Ausdauer. Stöcke können für den Schnupperkurs in Zusammenarbeit mit Meddys Laufladen zur Verfügung gestellt werden.

Die Kursgebühr beträgt 10 Euro, für Mitglieder der Krebsgesellschaft 8,00 Euro. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 0261 988650, Fax: 0261 9886529 oder E-Mail koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de.





12.08.2009

PRESSEMITTEILUNG

Nicht erkrankt und trotzdem betroffen

Angehörige von Krebskranken – Vortrag bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Angehörige von Krebskranken sind selbst häufig stark belastet. Erfahrungsgemäß betrifft eine Krebserkrankung nicht nur den Patienten, sondern auch sein engeres soziales Umfeld. Wie können Angehörige mit dieser besonderen Situation umgehen und wo können sie bei Bedarf Hilfe finden? Zu diesen und vielen anderen Fragen im Umgang mit einem krebskranken Angehörigen informiert die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. im Rahmen eines Vortrags- und Informationsabends mit dem Thema „Nicht an Krebs erkrankt und dennoch betroffen – die Situation Angehöriger“, zu dem alle Interessierten für Mittwoch, 26. August, 18 bis 19.30 Uhr in ihre Räume in der Löhrstraße 119 in Koblenz einlädt.


„Angehörige durchleben oft eine schwierige Zeit voller Ängste und Nöte“, erklärt die Referentin des Abends Rita Schmidt-Hüser, Psychoonkologin bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Sie ist in der Beratung für Krebskranke und ihrer Angehörigen tätig und leitet die in Koblenz seit sieben Jahren bestehende Gesprächsgruppe für Angehörige von Krebskranken. „Angehörige brauchen einen Raum, wo sie sich ausschließlich einmal mit sich selbst befassen“, sagt sie. Auf ihnen lastet ein hoher Erwartungsdruck: Immer da zu sein, die eigene Belastung nicht zu zeigen, umfassend und selbstlos Hilfe zu leisten. Das bedeutet Schwerstarbeit. Gleichzeitig wird die Sorge um die eigene Gesundheit ebenso vernachlässigt wie eigene Interessen und Bedürfnisse. Soziale Beziehungen erweisen sich zudem manchmal als weniger belastbar als erhofft.

„Angehörige empfindet sich selbst nicht als klageberechtigt“, erklärt Rita Schmidt-Hüser. Gefühle wie Wut, Ärger oder Überforderung werden meist unterdrückt. Sind sie dennoch vorhanden, entstehen dadurch zusätzlich Schuldgefühle.

Die Teilnahme an der Vortrags- und Informationsveranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0261 988650 oder koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de.



Ansprechpartnerin für die Presse:
Christine Vary
Tel. 02603 936801





06.07.2009

PRESSEMITTEILUNG

Angebote für Menschen, die gesund werden oder gesund bleiben möchten

Neues Halbjahresprogramm der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., die sich seit 50 Jahren um krebskranke Menschen und ihre Angehörigen kümmert, ist nicht nur beratend tätig. Neben den für die Betroffenen kostenfreien, individuellen Beratungen bietet sie ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm an, das im Rahmen der Prävention auch „Gesunden“ die Möglichkeit gibt, sich über Risiken und Vorbeugung zu informieren. Eine neue Broschüre mit den Terminen für das zweite Halbjahr ist soeben erschienen.


In der psychosozialen Nachsorge haben die Beratungen durch die Psychoonkologinnen und Psychoonkologen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. für die Betroffenen eine sehr große Bedeutung. Denn eine Krebserkrankung erfasst nicht nur den Körper. Die Seele leidet mit. Das persönliche Umfeld des Patienten ist ebenfalls betroffen. Es kann zu Problemen mit der Berufstätigkeit kommen und nicht selten auch zu wirtschaftlichen Notlagen. In alle diesen Fragen ist die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. mit ihrem landesweiten, wohnortnahen Beratungsstellennetz in Rheinland-Pfalz der Ansprechpartner Nummer Eins.

Ergänzt werden die Beratungen und Begegnung in Selbsthilfegruppen und geleiteten Gruppen mit Gesprächsangeboten zu lebenswichtigen Themen durch Angebote, die die Kreativität fördern oder zu einem besseren Körpergefühl führen. Ziel ist dabei immer eine bessere Lebensqualität für die Betroffenen.

„Aber auch und gerade für ”Gesunde“ sollten eine bewusste Lebensführung und ein geschärftes Bewusstsein für Risikofaktoren und Warnsignale Ziel sein, um das Mögliche Zur Vermeidung einer Krebserkrankung zu tun“, erklärt Wolfgang Neumann, der Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Durch Vorträge und Gespräche will der Verein auch sie informieren.

Zu ganzjährigen, fortlaufenden Angeboten unter dem Dach der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in der Koblenzer Löhrstraße 119 gehören verschiedene Gesprächsgruppen: für Leukämie- und Lymphomerkrankte, für Angehörige, für krebskranke Frauen, für betroffene Frauen, Männer und Angehörige. Selbsthilfegruppen für krebskranke Frauen, für junge Erwachsene, für betroffene Frauen, Männer und Angehörige, für Prostatakranke und Angehörige bieten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Darüber hinaus bietet die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz für Krebskranke diverse Kurse, Seminare und Workshops an. Hierfür wird im Gegensatz zu den Beratungen eine geringe Teilnehmergebühr erhoben. Die Teilnahme ist nicht an eine Mitgliedschaft gekoppelt. Doch wer Mitglied in dem gemeinnützigen Verein ist, kommt in den Vorteil einer reduzierten Teilnehmergebühr.

Das Kursprogramm startet im September mit einem sechsteiligen „Ganzheitlichen Gedächtnistraining“. Ebenfalls im September findet für Frauen während oder nach einer Krebserkrankung ein Kosmetik- und Schminkkurs „Wohlfühlen durch gutes Aussehen“ statt. Ab Oktober stehen sechs Treffen für „Allgemeine Entspannungsverfahren“ auf dem Programm.

Die Reihe der Vorträge und Gesprächsrunden eröffnet im August der Vortrag „Nicht erkrankt und trotzdem betroffen – die Situation Angehöriger“. Die nächste Vortragsveranstaltung im September widmet sich dem Thema „Der Nutzen der Statistik – was bewirken die Arbeit des Krebsregisters Rheinland-Pfalz und des Nachsorgeprogramms?“ Mit „Qualitätssicherung in der Onkologie – Welche Netzwerke stehen den Tumorkranken in Koblenz zur Verfügung?“ befasst sich der Vortrag im Monat Oktober. Im November gibt es wieder „Märchen für Erwachsene“ und im Dezember eine „Meditation zum Advent“.

Zu den Sportangeboten gehört jeden Freitag die Gruppengymnastik für brustoperierte Frauen. Ebenfalls wieder angeboten wird anfang September ein Schnupperkurs „Softwalking nach Krebs“ mit vier Treffen.

Einen festen Platz im Präventionsangebot der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. hat seit vielen Jahren das „Rauchfrei Programm“, mit dessen Hilfe man zum Nichtraucher werden kann.

Angefordert werden kann das neue Halbjahresprogramm bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz, Tel. 0261 988650, E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Nähere Informationen finden Interessenten auch im Internet: www.krebsgesellschaft-rlp.de



Ansprechpartnerin für die Presse:
Christine Vary
Tel. 02603 936801
E-Mail: wmvpr@aol.com






PRESSEMITTEILUNG

Alkohol und Nikotin sind Risiko für die Mundgesundheit


Vortrag bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V.

Krebserkrankungen im Kopf-, Hals- und Mundbereich nehmen inzwischen auch bei Frauen zu. Über die Entstehung und Vorbeugung der hauptsächlich durch Alkohol und Nikotin verursachten Tumorerkrankungen informierte die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Im Rahmen der Aktionswoche Alkohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung referierten Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister, Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und Leiter der Abteilung Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie, Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz sowie Prof. Dr. Jan Maurer, Chefarzt HNO-Klinik, Katholisches Klinikum Marienhof Koblenz über das Thema „Alkohol und Tumore im Kopf-Hals-Mundbereich“.

Die Krebsgesellschaft, die Krebskranke und ihre Angehörigen unterstützt, ist gleichfalls präventiv tätig. Durch Aufklärung will sie helfen, dass Krebs erst gar nicht entsteht, sagte Prof. Dr. Dr. Werkmeister. Während Brust- oder Darmkrebs im Bewusstsein der Bevölkerung vorhanden seien, sei die bösartige Erkrankung der Mundhöhle wenig bekannt.
Dabei haben Tumorerkrankungen im Bereich des Mundes und des Rachens unter allen Krebserkrankungen einen Anteil von 5 % Prozent. Jährlich erleiden in Deutschland ca. 10.000 Menschen diese heimtückische Erkrankung. Als Ursachen sind vor allem der übermäßige Konsum von Alkohol und Nikotin erwiesen. Besonders gefährlich ist die Kombination von beidem. Und je hochprozentiger der Alkohol ist, desto heikler. Aber auch mechanische Reize wie raue Kanten und Druckstellen von Zahnprothesen oder Wangenbeißen begünstigen die Entstehung.

Im Bereich von Zunge, Lippe, Gaumen und Rachen kommt es zunächst zu Verhornungsstörungen, d.h. die Schleimhaut verändert sich. Weiße und feuerrote Flecken  sind erste äußere Anzeichen. Nicht jeder weiße oder rote Fleck in der Mundhöhle ist eine Vorstufe zu Krebs. Eine solche Veränderung sollte aber untersucht und abgeklärt werden. Eine ganz wichtige Rolle bei der Früherkennung haben die Zahnärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und HNO-Ärzte.

Weiter informierte Prof. Dr. Dr. Werkmeister über Diagnose und Therapie. Neben der operativen Tumorentfernung kann auch eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie notwendig sein. Ein Schwerpunkt am Bundeswehrzentralkrankenhaus ist die Wiederherstellungschirurgie. Diese hat beim Tumorpatienten das Ziel, durch komplexe chirurgische Verfahren neben der Ästhetik des Gesichtes auch das Kauen, Schlucken und Sprechen zu erleichtert. Dabei kommen auch Zahnimplantate zum Einsatz.

Alleine im Katholischen Klinikum Marienhof werden jährlich etwa 200 Patienten mit Krebserkrankungen im Bereich von Kopf, Hals und Mund behandelt, berichtete Prof. Dr. Jan Maurer. Er machte den Zuhörern des Vortrages verständlich, wie es zur Entwicklung eines Tumors kommt. Durch eine Veränderung im Erbmaterial der Zellen, können diese den Befehl erhalten, sich immer weiter unkontrolliert zu teilen. So entsteht Krebs, der zu einer Zerstörung von gesundem Gewebe führt, Tochtergeschwülste bildet und letztendlich lebensbedrohlich sein kann.

Erste Warnsignale für die Erkrankung können Schluckstörungen, Heiserkeit, Luftnot, Schwellungen am Hals sein. Mittels der HNO-Diagnostik und durch eine Gewebeprobe kann abgeklärt werden, ob es sich um Symptome einer gutartigen oder bösartigen Erkrankung handelt. Hier gilt ganz eindeutig, dass die Heilungschancen, umso größer sind je früher ein Krebs entdeckt wird.

Prof. Dr. Maurer plädierte für eine bessere Prävention. An den Schulen sei bei 14- bis 15-Jährigen Alkohol das Suchtmittel Nummer Eins. Die Primärprävention müsse darum eine gesellschaftliche Aufgabe sein. Auch Präventionsprogramme für bestimmte Berufsgruppen wären sinnvoll.


BUZ:
Die Referenten (v.l.): Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister, Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Jan Weiler.


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Christine Vary
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PRESSEMITTEILUNG

Marinekameradschaft „Admiral Mischke“ hilft Tumorkranken

Wohltätigkeitskonzert - 1.000,- Euro an die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. übergeben

Für mehrfache Freude sorgte die Marinekameradschaft „Admiral Mischke“ Lahnstein mit ihrem diesjährigen Wohltätigkeitskonzert. In der Stadthalle erlebten die Besucher großartige „Melodien der Meere“ mit den Shanty-Chören aus Köln, Duisburg und Lahnstein. über den Reinerlös der Veranstaltung konnten sich jetzt zwei Organisationen freuen.


Für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. mit Hauptsitz in Koblenz nahm deren Geschäftsführer Wolfgang Neumann (r.) aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden der Kameradschaft Marinekapitän Hans-Georg Schwamb (2. v.l.) einen Scheck in Höhe von 1.000,- Euro entgegen. Das Geld kommt der Beratung von Krebskranken und ihrer Angehörigen zugute.

Da die individuellen Beratungen für die Betroffenen kostenfrei sind und für die Kostenübernahme noch immer eine gesetzliche Regelung fehlt, ist der gemeinnützige Verein auf Spenden unbedingt angewiesen, sagte Wolfgang Neumann. Im Namen der Tumorkranken bedankte er sich herzlich für die Hilfe. Unterstützung brauchen Krebskranke nicht nur in der akuten Situation der Diagnose und Therapie, sondern oft auch danach, wenn es darum geht, die Krankheitsfolgen zu bewältigen, im beruflichen oder im familiären Bereich einen neuen Weg zu finden.

Eine weitere Spende in Höhe von 800,- Euro übergab die Marinekameradschaft an Werner Schiebert (l.) vom Deutschen Marinebund. Sie soll für die Erhaltung des Marineehrenmals in Laboe verwendet werden.




Ansprechpartnerin für die Presse:
Christine Vary
Tel. 02603 936801
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PRESSEMITTEILUNG

Weltnichtrauchertag: Ein Anlass zum individuellen Rauchstopp

Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. befürwortet deutlichere Warnhinweise - Regelmäßig Kurse zur Rauchentwöhnung

Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. befürwortet eine Verschärfung der Warnhinweise vor dem Rauchen durch bildliche Darstellungen auf Tabak- und Zigarettenpackungen. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai fordert Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister, der Vorsitzende der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., eine noch konsequentere Aufklärung über die Gefahren für die Gesundheit und einen besseren Schutz vor dem Passivrauchen. Wer mit Rauchen aufhören möchte, findet Hilfe in den „Rauchfrei“ - Kursen der Krebsgesellschaft.


„Die meisten Raucher sind nur unzureichend über die konkreten Gesundheitsgefahren des Tabakkonsums informiert und unterschätzen diese“, sagt Prof. Werkmeister. Die erheblichen Risiken zu ignorieren oder zu verdrängen, könne jedoch tödlich sein. Jährlich sterben in Deutschland etwa 140 000 Menschen an durch Rauchen bedingten Krankheiten und etwa 3 300 Menschen, weil sie jahrelang passiv mitrauchen mussten.

Diese Zahlen seien ein trauriger Beleg dafür, dass die bisherigen Texthinweise auf Zigarettenschachteln den erhofften Effekt verfehlten. Wirkungsvoller wären zusätzlich abschreckende bildliche Darstellungen, wie sie in anderen europäischen Staaten bereits üblich sind. „Eine Botschaft in Bildform ist schneller zu erfassen und prägt sich besser ein“.

Bis zu 90 Prozent der Tumore an Organen, die direkt mit dem Tabakrauch in Verbindung kommen, entstehen nur durch das Rauchen, verdeutlicht Werkmeister. Als Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg weiß er um die großen gesundheitlichen Schäden, die die mehr als 70 im Tabakrauch enthaltenden Krebs erzeugenden Substanzen auch in der Mundhöhle anrichten. „Das Risiko für Krebs der Mundhöhle, des Kehlkopfes, des Rachens und der Speiseröhre ist, abgesehen von der unmittelbaren Gefährdung der Lunge und der Atemwege, umso höher, je mehr Zigaretten ein Raucher täglich konsumiert, je früher er mit dem Rauchen begonnen hat und je länger er bis ins Alter raucht.“

Vom Nikotin zu lassen, lohne immer, betont der Vorsitzende der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. Der Weltgesundheitstag könnte für Raucher ein Anlass zum Aufhören sein, appelliert Werkmeister. Denn ein Rauchstopp senke das Risiko an Krebs zu erkranken bereits innerhalb weniger Jahre. Dieses Risiko zu vermeiden, habe jeder selbst in der Hand.

Wer Nichtraucher werden will, dem hilft die Krebsgesellschaft in ihren seit vielen Jahren erfolgreich veranstalteten Kursen im Rahmen des „Rauchfrei- Programms“. Sie werden von einem dafür speziell ausgebildeten, erfahrenen Trainer geleitet. Nähre Informationen erhalten Interessenten unter Tel. 0261 988650 oder koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de.

Am besten, so der Vorsitzende der Krebsgesellschaft abschließend, ist es jedoch, erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen. Die Krebsgesellschaft will darum ihre Präventionsarbeit gerade auf diesem Gebiet verstärken und die Bevölkerung kontinuierlich über die Gesundheitsgefahren aufklären.



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Christine Vary
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Gemeinsam für die Menschen „Trier gegen Krebs“

Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. lädt zum Tag der offenen Tür am 3. Juni – Informationen im Netzwerk

Seit 25 Jahren ist das Informations- und Beratungszentrum Trier der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz viel gefragte Anlaufstelle für Krebskranke und ihre Angehörigen, die hier vor allem in den individuellen, für die Betroffenen kostenlosen Beratungen Hilfen finden. Am Mittwoch, 3. Juni, lädt es zu einem „Tag der offenen Tür“. In der Brotstraße 53 und Am Pranger gibt es in der Zeit von 10 bis 17 Uhr Informationsstände, Vorträge und Filmvorführungen.


Der „Tag der offenen Tür“ bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich rund um das Thema Krebs und vor allem über der Krankheit vorbeugende Präventionsmaßnahmen zu informieren. Professionelle Berater klären über Früherkennungsuntersuchungen auf. Außerdem wird über Therapien und die Angebote von Selbsthilfegruppen informiert.

„Wir arbeiten in einem Netzwerk ganz im Sinne der betroffenen Menschen mit anderen Einrichtungen und Organisationen in der Region zusammen“, sagt Carlita Metzdorf-Klos, die Leiterin des Informations- und Beratungszentrums Trier der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Ziel dieser Kooperation ist es, im Einzelfall die jeweils passende Unterstützung möglich zu machen.

Besucher des „Tags der offenen Tür“ können so auch mit anderen Betroffenen etwa von Selbsthilfegruppen oder mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Krebsgesellschaft ins Gespräch kommen. Letztere sind vor dem Eingang des Informations- und Beratungszentrums in der Brotstraße 53 an einem Info-Tisch voller hilfreicher Informationsmaterialien anzutreffen.

In den Räumlichkeiten der Beratungsstelle, die an diesem Tag besichtigt werden können, finden verschiedene Vorträge und Filmvorführungen statt: 11.30 Uhr „Brustkrebs-Leben mit Metastasen“, ein Filmbeitrag der Frauenselbsthilfe nach Krebs; 12 Uhr und 15 Uhr „Hilfsmitteleinsatz in der Krebstherapie“, Mitarbeiterinnen eines örtlichen Sanitätshauses informieren über Hilfsmittel bei Brust-, Prostata, Darmkrebs und anderen Krebserkrankungen; 15. 30 Uhr Vorstellung des Landesverbandes der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten Rheinland-Pfalz e.V., ein Filmbeitrag; 16 Uhr Vorstellung der Selbsthilfegruppe ILCO – Wie wichtig ist Vorsorge, ein Vortrag der ILCO-Gruppe Bitburg.

Am Pranger werden Mitglieder der Selbsthilfegruppen an ihren Informationsständen anzutreffen sein. Auch an die Kinder ist bei der Gemeinschaftsveranstaltung gedacht. Für sie gibt es einen Ernährungsquiz (mit Urkunde) und sie können sich Buttons zum Anstecken herstellen.

„Die Menschen sollten weniger Berührungsängste mit dem Thema Krebs haben. Je besser man informiert ist, umso größer sind die Chancen die Krankheit zu vermeiden bzw. sie zu bewältigen“, erklärt Carlita Metzdorf-Klos. Sie und ihre Team freuen sich auf viele Besucher beim „Tag der offenen Tür.“




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Kraft finden, um schwere Situationen zu ertragen

„Was gibt Trost – gerade in schweren Zeiten?“, dieser Frage widmet sich eine Vortragsveranstaltung, zu der die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. für Dienstag, 9. Juni, 18 bis 20 Uhr, in ihre Räume in Koblenz, Löhrstraße 119, einlädt.

Referentin ist Dr. phil. Sylvia Brathuhn, Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und Gruppenleiterin der Frauenselbsthilfe nach Krebs Neuwied. Die Diplom-Pädagogin und Trauerbegleiterin wird aufzeigen, woraus sich Trost schöpfen lässt. Zum Beispiel aus den inneren Ressourcen durch „gutes“, öffnendes Denken, aus der Spiritualität und aus dem Miteinander, indem man sich Hilfe bei anderen holt.

Der Vortrag will Impulse geben und die Teilnehmer zum Gespräch und Austausch anregen darüber, wie Menschen Kraft finden, auch schwere Situationen zu ertragen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0261 988650 oder E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de. Die Teilnahme ist kostenlos.



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Weg zum Screening kann Leben retten

Mammographie bewährt sich zur Früherkennung von Brustkrebs

Die Frage, ob das Mammographie-Screening für Frauen mehr Sicherheit bringt, beantwortete Dr. Toni Vomweg bei der jüngsten Vortragsveranstaltung bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. mit einem klaren Ja. Weil die Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs so effektiv ist, sollten mehr Frauen von dem kostenlosen Angebot Gebrauch machen, appellierte der Facharzt für Radiologie und das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein am Radiologischen Institut Dr. von Essen Koblenz.


Die Zahlen sprechen für sich. Mit der Einführung des Brustkrebs-Screenings konnte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sterblichkeitsrate um 35 Prozent gesenkt werden. Die frühe Entdeckung eines Tumors bedeutet größere Heilungschancen und schonendere Behandlung.

In Rheinland-Pfalz startete die Reihenuntersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Mai 2007. Innerhalb des ersten Jahres wurden 122 000 der insgesamt anspruchsberechtigten 508 000 Frauen schriftlich eingeladen. 51 Prozent der Eingeladenen begaben sich zur Mammografie. Für viele war dies möglicherweise lebensrettend. Von den 557 Tumoren, die dank des Screenings innerhalb von zwölf Monaten bei rheinland-pfälzischen Frauen entdeckt wurden, befanden sich 80 Prozent noch in einem frühen Stadium. Somit haben die Betroffenen gute Chancen für die Heilung des Brustkrebses.

Ärzte, die im Mammografie-Screening arbeiten, sind besonders erfahren, berichtete Dr. Vomweg. Sie müssen pro Jahr mindestens 5000 Mammografien sehen. Zusätzliche Sicherheit gibt, dass alle Aufnahmen von zwei Ärzten in einer so genannten verblindeten Doppelbefundung bewertet werden. Verdachtsfälle werden innerhalb des Mammographie-Programms in der wöchentlichen Konferenz der Befunder vorgestellt und besprochen.

Ebenfalls besonders ausgebildet ist das medizinische Personal, welches die Untersuchungen durchführt. Die untersuchten Frauen müssen für das Screening nicht viel Zeit mitbringen. Da es nach den Aufnahmen keinen Arztkontakt gibt, können sie unmittelbar danach wieder nach Hause. Innerhalb von etwa einer Woche wird ihnen das Ergebnis der Untersuchung per Post zugestellt.

Wie groß ist das Strahlenrisiko bei einer Mammographie? In dieser Frage räumte der Referent mit einem immer noch weit verbreiteten Vorurteil auf. Das zusätzliche Risiko durch die Untersuchung an Brustkrebs zu erkranken betrage lediglich 0,0084 Prozent. Die eingesetzten Geräte unterliegen einer strengen Zulassungsprüfung und einer täglichen bzw. wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Kontrolle. Das Nutzen: Risiko Verhältnis für die Screening Teilnehmerinnen spräche eindeutig zugunsten der Früherkennungs-Untersuchungen (>300:1).

Auch dem früher geäußerten Vorbehalt durch eine Biopsie, also der punktuellen Entnahme von verdächtigem Gewebe, könnten Zellen versprengt werden, widersprach Dr. Vomweg. Seit etwa 15 Jahren werden durch die Biopsie Gewebeproben entnommen. Die Methode habe sich zur Brustkrebsfrüherkennung so bewährt, dass sie schon lange in die S3-Leitlinien aufgenommen wurde. Vermehrte Metastasen wurden während all der Jahre nicht beobachtet.

Ziel sei es, die Teilnehmerzahl am Programm weiter zu erhöhen auf über 70 Prozent, erklärte der Referent. Zur Prävention von Brustkrebs empfahl er, weniger Alkohol zu trinken, Übergewicht abzubauen und regelmäßige körperliche Bewegung. Die Einnahme von Hormonen erhöhe das Brustkrebsrisiko nach heutiger Erkenntnis um ein bis zwei Prozent...

Hier muss jede Frau zusammen mit ihrem Frauenarzt selbst und überlegt entscheiden, ob die Wechseljahres-Beschwerden oder andere Erkrankungen (bspw. eine Osteoporose) die Einnahme rechtfertigen. Ein allgemeines „Nein“ zur Hormoneinnahme sei genauso falsch wie eine unüberlegte Hormoneinnahme über Jahrzehnte.



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Nach dem Krebs zurück in den Beruf

Zum Beratungsangebot der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. gehören nicht nur die psychischen Hilfen für Krebskranke und ihre Angehörige, sondern auch soziale Hilfestellungen. Nach einer Krebserkrankungen ist es Betroffenen oft nicht mehr möglich, so wie bisher in ihrem Beruf zu arbeiten. Welche Hilfen sie bei der Rückkehr in den Beruf bekommen können, darüber informiert eine Vortragsveranstaltung am Mittwoch, 27. Mai, 18 bis 19.30 Uhr in den Räumen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz.

Jutta Menningen-Hassinger und Ulrike Jacob, Mitarbeiterinnen des Integrationsfachdienstes Koblenz, berichten über „Aufgaben und Unterstützungsmöglichkeiten durch den Integrationsfachdienst“. Der Dienst unterstützt und berät anerkannte Schwerbehinderte und Menschen mit gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen bei der Suche nach einem passenden Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Er informiert über finanzielle Fördermöglichkeiten und berät bei der Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0261 988650, Fax 0261 9886529 oder E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de




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Angebote für Krebskranke sollen weiter ausgebaut werden

Finanzierung macht Sorgen - Konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Mit seiner konstituierenden Sitzung hat der neue Vorstand der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. seine Arbeit aufgenommen. Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister umriss dabei die Schwerpunkte der künftigen Arbeit.


Prof. Werkmeister erklärte: „Von entscheidender Bedeutung ist es, das bisher Erreichte zu sichern und im Interesse der krebskranken Menschen weiter auszubauen und mit wissenschaftlicher Begleitung fort zu entwickeln. Im Vordergrund steht die psychosoziale Beratung für krebskranke Menschen und ihre Angehörigen. Fast 19.000 Inanspruchnahmen im vergangenen Jahr, zeigen die Bedeutung für die Hilfe suchenden Menschen. Die Nachfrage nach Beratungen steigt ständig“.

Nach Auffassung des Vorstandes muss die psychosoziale/pyschoonkologische Beratung in die Regelfinanzierung der Krankenkassen überführt werden, damit das Angebot nicht mehr allein von der Spendenfreudigkeit der Bürger abhängt. Im öffentlichen und politischen Bereich werde man daher auf Landes- und Bundesebene weitere Anstrengungen unternehmen, um die Verankerung der psychosozialen/psychoonklogischen Beratung als gesetzliche Leistung zu erreichen, kündigte Werkmeister an.

Einen weiteren Akzent setzt der Vorstand in Richtung Sicherung der Qualität. Die Arbeit der Beratungsstellen wird künftig wissenschaftlich begleitet werden, um die Bedürfnisse der Hilfe suchenden Menschen noch besser zu erkennen und in die Arbeit einzubeziehen, aber auch um die Hilfsangebote bedarfsgerecht zu ergänzen.

Als weiteres wichtiges Thema hat sich der neue Vorstand die Krebsvermeidung ausdrücklich auf die Fahnen geschrieben. Im Bereich der Prävention soll die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz noch stärker über eine gesundheitsförderliche Lebensweise aufgeklärt werden. Aber auch die Steigerung der Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen steht wegen ihrer „lebensrettenden“ Bedeutung auf dem Programm.

Über die finanzielle Situation des gemeinnützigen Vereins berichtete Schatzmeister Wolfgang Neumann. Die Jahresrechnung 2008, die vom Vorstand einstimmig angenommen wurde, schloss mit einem Defizit von rund 13.300,00 Euro. Im Jahr 2009 werde ein Ausgleich aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage möglicherweise schwerer fallen, erläuterte Neumann den aktuellen Haushalt.

Umso größer sei die Hoffnung, dass sich das Land und die Krankenversicherungsträger im gleichen Umfang wie im vergangenen Jahr finanziell engagieren, um diese wichtige Unterstützung für die vom Krebs Betroffenen zu erhalten.

Der Haushalt 2009 weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus. „Wir sind an der Grenze unserer finanziellen Möglichkeiten angelangt“, sagte Schatzmeister Neumann. Um die Anforderungen zu bewältigen, werden zusätzliche finanzielle Mittel benötigt. Ansonsten müssten möglicherweise andere Aufgaben abgebaut werden. Dies wäre zu Lasten der Prävention zum Beispiel aber nicht glücklich und auch nicht im Sinne der Aufgabenstellung des Vereins.



Der neue Vorstand der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. nach seiner konstituierenden Sitzung.



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Kinder spüren jede Veränderung

Netzwerk für Kinder krebskranker Eltern hilft Betroffenen - Beratungsangebote - Informationsflyer

Warum fallen Mama die Haare aus? Warum ist Papa so lange im Krankenhaus? Wird er wieder gesund? Fragen von Kindern, deren Beantwortung dann besonders schwer fällt, wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. „Die Hilflosigkeit ist meist groß“, weiß Geri Kunz von der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Um Betroffenen gezielte Hilfe anzubieten, hat sich in Koblenz ein „Netzwerk für Kinder krebskranker Eltern“ gegründet.


Als Beraterin ist die Psychoonkologin und Dipl.-Pädagogin Gerti Kunz sowohl in der Koblenzer Beratungsstelle der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, Löhrstraße 119, als auch in der Nebenstelle im Radiologischen Institut Dr. von Essen in der Emil-Schüller-Str. 33, mit Krebspatienten im Gespräch. „Kurz hintereinander kamen mehrere Eltern zur Beratung und schilderten ihre Probleme mit ihren Kindern. Sie waren sehr unsicher, was und wie viel sie den Kindern über die Krankheit sagen sollten und fragten nach speziellen Angeboten“, schildert sie den Hintergrund, der zur Gründung des Netzwerkes führte. Etwa jeder dritte Krebskranke hat Kinder, die noch zu Hause leben.

Ähnliche Erfahrungen hatten auch die Mitarbeiter jener Einrichtungen und Organisationen gemacht, die sich auf Initiative der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz zusammenfanden. Es sind dies neben der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz die Koblenzer Beratungsstelle für Erziehungs-Partnerschafts- und Lebensfragen des Evangelischen Kirchenkreises, der Caritas-Verband Koblenz, das Koblenzer Kinderhospiz Löwenzahn, das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen Kemperhof, das Schulpsychologische Beratungszentrum Koblenz, der Koblenzer Sozialdienst katholischer Frauen und die WKA Klinik in Diez.

„Schon beim ersten Treffen haben alle bestätigt, dass sie diese Situation kennen: Die Erwachsenen haben den Schock der Diagnose zu verarbeiten und müssen sich über die eigene nächste Zukunft klar werden. Gleichzeitig belastet sie die Frage, wie sie die Situation ihren Kindern vermitteln“, berichtet Gerti Kunz. Sie wissen oft nicht, wie sie das Problem angehen sollen oder wo sie ganz praktische Unterstützung wie zum Beispiel eine Haushaltshilfe oder Spannung abbauende Angebote für Kinder und Jugendliche bekommen.

Gegenüber Kindern und Jugendlichen den Mantel des Schweigens über die Erkrankung zu breiten, ist keine Lösung, verdeutlichen die Fachleute. Auch für Kinder ist es wichtig, mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht alleine zu bleiben. Diplompsychologin Sylvia Broeckmann (Stuttgart) forderte bei einem Netzwerktreffen, in jedem Fall eine frühzeitige und altersgerechte Information der Kinder. „Kinder spüren jede Veränderung. Wenn sie nicht wissen, warum vertraute Menschen in ihrer Umgebung sich plötzlich anders verhalten, traurig sind oder oft abwesend, dann sind sie verunsichert, phantasieren Bedrohungen oder fühlen sich schuldig daran.“

Die Reaktionen der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind sehr unterschiedlich. Manche Kinder werden auffällig in Schule oder Kindergarten, äußern sich aggressiv oder durch Leistungsverschlechterung. Andere ziehen sich zurück, wieder andere können gar nicht eng genug beim kranken Elternteil sein. Manche Kinder sprechen über die Krankheit, äußern ihre Befürchtungen, andere wirken so, als ob sie die Erkrankung des Elternteils überhaupt nicht zur Kenntnis genommen hätten oder blocken jedes Gespräch darüber ab.

So unterschiedlich die Reaktionsweisen, so unterschiedlich auch die altersspezifischen Möglichkeiten, das Problem zu erfassen. Die Information über die Erkrankung eines Elternteils, so die Referentin, sollten möglichst die Eltern selbst geben. Wichtig: Die Information sollte nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen und wenn die Eltern wissen, dass keine Heilung möglich ist, sollten sie ihren Kindern nicht sagen: „Es wird alles wieder gut“. Im Gespräch mit den Kindern gibt es deshalb sinnvollerweise Abstufungen, die die Hoffnungen der Eltern und die Wahrheit über den Befund beinhalten. Die Bandbreite reicht von: „ich werde sicher wieder gesund“ bis „wahrscheinlich gesund“ oder „vielleicht wieder gesund“.

Kinder bis zum Kindergartenalter reagieren vor allem auf die Atmosphäre. Ihnen reicht die Information, dass Mama oder Papa im Moment krank sind und deshalb z.B. weniger spielen können oder häufiger mal beim Arzt sind. Mit dem Kind sollte besprochen werden, in welcher Weise sich die Behandlung erwartungsgemäß auf das Kind auswirken wird: z.B. ... an diesen Tagen bringt dich Frau X in den Kindergarten.

Grundschulkinder können viel Entlastung durch „kleine Fluchten“ wie den Sportverein oder unbeschwerte Spiele mit Freunden erfahren. Jugendliche verkraften in der Regel die gleichen Erklärungen wie Erwachsene. Für sie, die sich alters entsprechend gerade von den Eltern „abnabeln“, ist der Konflikt oft besonders groß. Sie können sich zur Loyalität verpflichtet fühlen, obwohl sie vielleicht lieber gehen möchten.

Eltern und Kinder bzw. Jugendliche können sich an die Netzwerkorganisationen wenden, wenn sie Fragen zur Situation in ihrer Familie haben.

Eine Informationsbroschüre zum Netzwerk sowie weiter führende Informationen zu dem Thema gibt es bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, Löhrstr. 119, 56068 Koblenz, Tel: 0261/98865-0 oder unter koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de


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Schnupperkurs in Softwalking nach Krebs

Ein neues Sportangebot bietet die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Krebspatientinnen und Krebspatienten an. Für sie startet am 22. April ein Schnupperkurs „Softwalking nach Krebs“. Er findet, bei insgesamt vier Treffen, jeweils mittwochs von 10 bis 11.15 Uhr statt. Startpunkt ist der Parkplatz beim Stadion Oberwerth.

Unter der fachlichen Anleitung von Ulrike Hermann, lizensierte Nordic-Walking-Trainerin und Übungsleiterin Breitensport, Herz, Kreislauf, kann in einer Gruppe die richtige Technik des Nordic-Walking erlernt werden. Bei entsprechendem Interesse besteht die Möglichkeit, einen regelmäßigen Treff einzurichten.

Das Programm des Kurses wird auf die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer/innen abgestimmt. Aufwärm- und Abkühlübungen sind eingeschlossen. Stöcke für den Schnupperkurs können in Zusammenarbeit mit Meddys Laufladen zur Verfügung gestellt werden. Die Kursgebühr beträgt 10 Euro (Mitglieder 8 Euro).

Sport ist gerade auch für Krebspatienten, nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt, überaus hilfreich, um die dauernde Abgeschlagenheit und chronische Erschöpfung (Fatigue) zu reduzieren.

Eine Voranmeldung ist erforderlich unter Tel. 02621 926200.





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Sodbrennen kann ein Warnsignal sein

Zunehmend sind auch Frauen vom Speiseröhrenkrebs betroffen

Im Rahmen der Gesundheitsaufklärung und Präventionsarbeit galt die jüngste Veranstaltung bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. dem Speiseröhrenkrebs (Oesophagus-Carcinom). Ingo Schneider, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, Notfallmedizin, Oberarzt der Medizinischen Klinik I, Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz, informierte über Risikofaktoren, Warnzeichen und Behandlungswege.


Waren es bisher überwiegend Männer, die an einem Speiseröhrenkrebs erkrankten, so sind in den letzten Jahren zunehmend häufiger auch Frauen betroffen. Mit 6000 Neuerkrankungen pro Jahr sind Speiseröhrentumoren im Vergleich zu anderen Krebsarten jedoch selten. Die Erkrankung, sagte Ingo Schneider, tritt vor allem im letzten Lebensdrittel auf.

Trotz intensiver Forschung ist es bisher nicht gelungen, eindeutige Ursachen für die Entstehung dieser Krebsart aufzudecken. Es konnte jedoch ein klarer Zusammenhang zwischen dem Plattenepithelkarzinom im oberen und mittleren Drittel der Speiseröhre mit einem erhöhten Alkohol- und Nikotinkonsum nachgewiesen werden. Ungünstig auswirken können sich auch sehr heiße Getränke und Nitrosamine.

Beim Adenokarzinom im unteren Teil der Speiseröhre liegt die Ursache im Wesentlichen in einem gesteigerten Säure- und Gallenrückfluss (Reflux) aus dem Magen. Über Jahre hinweg kann er zu Zellveränderungen führen, aus denen sich ein Speiseröhrenkrebs entwickelt. Die Betroffenen, oft übergewichtige Menschen, leiden häufig unter Sodbrennen, das u.a. durch einen hohen Fettkonsum begünstigt wird.

Vor allem bei dem Barrett-Syndrom, der Schleimhautumwandlung im unteren Teil der Speiseröhre, kann, so der Referent, bei rechtzeitiger Einnahme von Säureblockern eine weitre Ausdehnung vermieden werden. In frühen Stadien besteht die Chance, den Speiseröhrenkrebs durch endoskopische Therapie oder Operation zu entfernen. Ingo Schneider erklärte weitere heute gängige Operationsverfahren bis hin zur Entfernung und Rekonstruktion der Speiseröhre. Strahlen- und Chemotherapie sowie die Schmerztherapie kommen ebenfalls zum Einsatz.

Der sich langsam entwickelnde Speiseröhrenkrebs macht lange keine Beschwerden. Warnsignale, die der Körper sendet, können neben dem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, schmerzhafte Krämpfe der Speiseröhre, Gewichtsverlust und auch Heiserkeit sein.

Vor allem bei häufigem Sodbrennen sollte man sich einmal richtig untersuchen lassen, riet der Referent. Am besten geschieht dies durch eine Spiegelung der Speiseröhre und des Magens. Sie erhöht die Chance der Früherkennung und kann somit die Heilungs- und Überlebenschancen signifikant verbessern. Allerdings gibt es hier keine gesetzliche, von den Krankenkassen übernommene Früherkennungsuntersuchung.





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Mammografie-Screening Vortrag informiert

Fast jede Frau kennt in ihrem Umfeld Fälle von Brustkrebs. Obwohl man weiß, dass die Chance auf Heilung um so größer ist, je früher ein Tumor entdeckt wird, lässt die Teilnahme an den von der Krankenkasse übernommenen Früherkennungsuntersuchungen zu wünschen übrig. Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. greift darum das Thema Mammografie-Screening auf, um über die Untersuchung zu informieren.

Eine Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Screening bedeutet, dass in einem bundesweiten Programm zur Früherkennung von Brustkrebs allen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren regelmäßig eine solche Untersuchung angeboten wird. Die Teilnahme an dem Programm ist freiwillig. Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. empfiehlt allen Frauen, von der Möglichkeit der frühen Erkennung von ersten Zeichen eines Brustkrebses unbedingt Gebrauch zu machen. Die Kosten, des im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Mammografie-Screenings werden von den Krankenkassen übernommen.

Welchen Nutzen hat die Mammografie, kann sie schaden, was passiert bei einer Verdachtsdiagnose? Auf diese und andere Fragen geht in der Vortragsveranstaltung „Mammografie-Screening - Mehr Sicherheit für Frauen?“ Dr. med. Toni Vomweg, Facharzt für Radiologie, Mammografie-Screening-Programm Mittelrhein, Standort Radiologisches Institut Dr. von Essen, Koblenz, ein. Der Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit findet am Mittwoch, 25. März, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz statt.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 0261 988650, Fax: 0261 9886529, E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp-de.




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Früherkennung nutzen, um Darmkrebs zu vermeiden

Appell der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. zum Darmkrebsmonat März

Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. die Bevölkerung zur Teilnahme an dem von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Früherkennungsprogramm auf.


Angesichts der in den letzten Jahren auch in Rheinland-Pfalz stetig steigenden Zahl der Neuerkrankungen an Darmkrebs könne nicht eindringlich genug auf die Bedeutung der Vorsorge hingewiesen werden, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Prof. Dr. Samir Said (Koblenz). Während im rheinland-pfälzischen Krebsregister 1999 noch 2790 Neuerkrankungen festgestellt wurden, waren es 2005 bereits 2790 neue Darmkrebspatienten. Die Todesrate sank im gleichen Zeitraum von 1440 auf 1408. Experten schätzen, dass bundesweit jedes Jahr rund 15 000 Menschen gerettet werden könnten, wenn die Maßnahmen zur gesetzlichen Darmkrebs-Früherkennung genutzt würden.

Sowohl bei Männern wie bei Frauen ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. „Rechtzeitig erkannt, ist Darmkrebs heute in bis zu 100 Prozent der Fälle heilbar“, unterstreicht Prof. Said. Er appelliert an die Selbstverantwortung des Einzelnen, selbst etwas für die eigene Gesundheit zu tun und an dem effektiven Früherkennungsprogramm teilzunehmen.

Da Darmkrebs eine Alterserkrankung ist, ist die Vorsorge vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter notwendig. Das Früherkennungsprogramm der Gesetzlichen Krankenkassen beginnt zurzeit mit dem 45. Lebensjahr und besteht aus einer Abtastuntersuchung des Enddarms und einem Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Ab dem 50. Lebensjahr können alle Versicherten einmal jährlich ihren Stuhl auf nicht sichtbares Blut untersuchen lassen. Eine Darmspiegelung (Coloskopie) kann ab dem 55. Lebensjahr in einem Zeitraum von zehn Jahren zweimal in Anspruch genommen werden.

„Die weit verbreitete Angst vor einer Darmspiegelung ist unbegründet“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. Die schmerzlose Untersuchung dauere in der Regel zwischen zehn und fünfzehn Minuten. Bei der endoskopischen Untersuchung des gesamten Enddarms kann der Arzt die Darmschleimhaut ausleuchten und mit Lupenvergrößerung auf dem Bildschirm betrachten. Dabei können Krebsvorstufen, so genannte adenomatöse Polypen, nicht nur erkannt, sondern auch gleich entfernt werden. „Eine wirksame Krebsprävention ist somit möglich“, betont Prof. Said.

Darüber hinaus empfiehlt die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., sich ballaststoffreich zu ernähren und viel Obst und Gemüse zu essen. Zurückhaltung ist dagegen beim Verzehr von rotem bzw. verarbeiteten Fleisch geboten sowie beim Konsum von Alkohol. Wie bei neueren Studien festgestellt wurde, senkt auch körperliche Bewegung sowohl bei Männern als auch bei Frauen das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken.

Eine kostenlose Informationsbroschüre zum Thema Darmkrebs ist bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz, Tel. 0261 988650, Fax: 0261 9886529, E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de erhältlich.



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Erste Sonnenstrahlen mit Vorsicht genießen

Verführerisches Licht nicht unterschätzen - Hautkrebs-Screening zur Früherkennung

Je länger der Winter, desto größer die Sehnsucht nach Sonne. Doch die direkte Einstrahlung tut der Haut nicht immer gut. Die Kraft der Frühlingssonne wird weithin unterschätzt. Erst recht, wer jetzt zum Skifahren in die Berge fährt, sollte zum Schutz seiner Haut bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Darauf und auf die Möglichkeit des vorsorglichen Hautkrebs-Screenings weist die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. hin.


„Der Hunger nach Sonne ist in dieser Jahreszeit nur allzu verständlich“, sagt Wolfgang Neumann, der Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Wer jetzt zum Skifahren fährt, müsse wissen, dass er sich einem erhöhten Risiko aussetze, wenn er die Haut nicht ausreichend schütze. Auf den Schneepisten und Gletschern ist die für die Haut schädliche UV-Strahlung nämlich besonders hoch.

Zuviel UV-Strahlung bekommt der Haut schlecht. Sie reagiert mit Rötungen und Schwellungen. Es kommt zu einem Sonnenbrand. Wiederholte Sonnenbrände verstärken die Schäden in den Hautzellen. Die Haut altert vorzeitig und es kann unter Umständen zu Hautkrebs kommen.

Wintersportlern empfiehlt die Krebsgesellschaft, sich vor dem Urlaub mit einem entsprechenden Sonnenschutzmittel einzudecken. Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, hängt vom Hauttyp ab. Wie empfindlich die Haut gegenüber der UV-Strahlung ist, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

In diesem Zusammenhang weist Wolfgang Neumann auf die standardisierte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs hin. Seit dem 1. Juli 2008 ist sie für alle gesetzlich Versicherten ab dem 35. Lebensjahr eine Kassenleistung, die alle zwei Jahre bei für das Screening speziell fortgebildeten Haut- und Hausärzten in Anspruch genommen werden kann.

Wie die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz mitteilte, hatten bis zum Ende des dritten Quartals 2008 in Rheinland-Pfalz 980 Hausärzte und 142 Hautärzte die Genehmigung zur Durchführung des Hautkrebs-Screenings. Täglich würden neue Genehmigungen erteilt.

In Rheinland-Pfalz haben sich in den ersten drei Monaten seit Beginn des Früherkennungsprogramms bereits 60 500 Patienten der Untersuchung unterzogen. Wie bei allen Früherkennungsuntersuchungen hatten auch hier die Frauen (34 500) gegenüber den Männern (26 000) die Nase vorn.

Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 120 000 Menschen an verschiedenen Formen von Hautkrebs. An dem so genannten malignen (bösartigen) Melanom, einem besonders gefährlichen Hautkrebs, sterben in Deutschland jährlich rund 2000 Menschen.

San.-Rat Dr. Günter Gerhardt (Mainz), Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, kommentiert: „Wir appellieren an die Bevölkerung, die neue Leistung zahlreich in Anspruch zu nehmen. Gerade Hautkrebserkrankungen haben in den letzten Jahren zugenommen. Deshalb ist es besonders wichtig, hier zur Vorsorge zu gehen, denn ein frühzeitig erkannter Hautkrebs erhöht die Heilungschancen.“ Weitere Informationen über Hautkrebs enthalten Broschüre und Flyer zum Thema, die bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz, Tel. 0261 988650, Fax: 0261 988629, E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de kostenlos angefordert werden können.



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Nach der Krankheit
Aktivierung des Gehirns


Nicht nur Körper und Seele brauchen nach einer Krebserkrankung neue Kraft, auch der Geist will neu gestärkt werden. Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. bietet darum für Betroffene ein neues Seminar „Ganzheitliches Gedächtnistraining“ an. Es beginnt am Freitag, 27. Februar, und umfasst sechs Treffen jeweils freitags von 10 bis 10.45 Uhr.

„Die Aktivierung und Auffrischung des Gehirns hilft nach einer Krebserkrankung, die alltäglichen Aufgaben und Abläufe wieder besser zu bewältigen“, sagt Seminarleiterin Evelyn Ackermann. Sie ist zertifizierte Gedächtnistrainerin. In dem Seminar werden mit verschiedenen ganzheitlichen Methoden Wortfindung und Wahrnehmung gefördert, die Merkleistung gesteigert und die Konzentrationsfähigkeit in lockerer, stressfreier Atmosphäre neu trainiert.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro (Mitglieder 8 Euro). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz, Tel. 0261 988650, Fax. 0261 9886529, E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de




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Tombola hilft für die Beratung von Krebskranken

Viele Gewinner, u.a. von mehreren Reisen, attraktiven Sachpreisen und Gutscheinen, gab es bei der Silverstertombola im Koblenzer Café Einstein. Die Traditionsveranstaltung stand abermals unter dem Motto „Freude bringen und gleichzeitig helfen“. Den Erlös aus dem Losverkauf in Höhe von 1500 Euro konnte jetzt der Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Wolfgang Neumann (Mitte), entgegennehmen. Im Café-Restaurant Palais dankte er für das Engagement von Betriebsleiter Ayhan Soljin (l.), Geschäftsführer Ferit Tayhus (r.), Kemal und Kenan Tayhus sowie der Sponsoren, die durch ihre Spenden die Tombola ermöglichten. „Sie tragen mit dazu bei, dass wir unsere Beratungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige auch 2009 fortsetzen können“, sagte Neumann. Allein in Koblenz wurden im vergangenen Jahr 4700 Mal Betroffene kostenlos beraten. Da es für diese wichtige Tätigkeit noch immer keine gesetzliche Förderung gibt, sei der Verein auf freiwillige finanzielle Unterstützung unbedingt angewiesen.






PRESSEMITTEILUNG

2300 Euro für Engagement
der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.


Berti Hahn, Inhaber des Café Hahns in Koblenz-Güls (l.), hat zum zweiten Mal Gutes für krebskranke Menschen im Raum Koblenz getan.
Den gesamten Erlös einer Extra-Samstagsnachmittagsvorstellung des Weihnachtsvarietees mit Kuchenbuffet, nämlich 2300 Euro, spendete er der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., die Betroffenen und deren Angehörigen kostenlos berät und ihnen weiter hilft.

Der Verein mit Sitz in Koblenz hat landesweit allein im vergangenen Jahr mehr als 17 000 Beratungen durchgeführt. Den Erlös der Wohltätigkeitsveranstaltung übergab Berti Hahn jetzt an den Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Wolfgang Neumann (r.). Neumann dankte im Namen aller, denen die Spende zugute kommt und verdeutlichte, wie sehr die Krebsgesellschaft zur Weiterführung ihrer wichtigen Arbeit auf Spenden und Sponsoren angewiesen ist.




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Einsatz für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

„Man muss was machen“, sagte sich Helmut Schmidtgen aus Montabaur und organisierte anlässlich des Rosenmontagszuges wieder einen Stand zu Gunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V.

Wochenlang hatte der Rentner bei Firmen „im halben Westerwald“ Sachspenden und Gutscheine für die Tombola sowie Geldspenden gesammelt. Da es am Stand in der Asterstraße 3 auch ein Zelt, Getränke und Speisen und Musik gab, verfehlte er seine Anziehung nicht.

Die Mühe lohnte. Der Gesamterlös in Höhe von 821,20 Euro wurde an die Krebsgesellschaft überwiesen.
Das Geld kommt der psychosozialen/pyschoonkologischen Beratung von Krebskranken und ihren Angehörigen zugute.


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Gutes Aussehen, gutes Gedächtnis, gut informiert

Veranstaltungen bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. im Januar und Februar

Mit neuen Kursen und Vorträgen startet das Veranstaltungsprogramm der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz im Januar und Februar.



Die Reihe der Vorträge für alle Interessierten beginnt mit einem Vortrag über den Speiseröhrenkrebs. Am Mittwoch, 28. Januar, 18 bis 19.30 Uhr, referiert Ingo Schneider, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, Notfallmedizin, Oberarzt der Medizinischen Klinik I am Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz, über das Thema „Das Oesophagus-Carcinom – Risikofaktoren, Warnzeichen, Behandlungswege“.

Gutes Aussehen trägt zum persönlichen Wohlbefinden bei und stärkt das Selbstbewusstsein. Kosmetik- und Schminktipps für Frauen während oder im Anschluss an eine Krebstherapie vermittelt der Kurs „Wohlfühlen durch gutes Aussehen“ bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.. Der erste Termin unter Leitung der Visagistin und Kosmetikerin Sandra Dieler (Koblenz) findet am Dienstag, 3. Februar von 9.30 bis 11 Uhr statt. Ein weiterer Termin ist für April geplant. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Ansprechpartnerin ist Birgit Werminski.

Eine tiefe Erschöpfung verspüren viele Patienten einhergehend mit der Behandlung oder in deren Anschluss. Diesem Thema ist die Vortragsveranstaltung „Fatique – Die große Müdigkeit nach einer Krebserkrankung- und therapie“ gewidmet. Sie findet am Mittwoch, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr, statt. Dr. med. Michael Maasberg, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Mayen, geht u.a. der Frage nach: Was ist in dieser Situation „normal“, wie kann man mit Fatique umgehen?

Über sechs Treffen, beginnend am 27. Februar, 10.00 bis 10.45 Uhr, erstreckt sich das Seminar „Ganzheitliches Gedächtnistraining“ mit der zertifizierten Gedächtnistrainerin Evelyn Ackermann. Mit verschiedenen ganzheitlichen Methoden werden Wortfindung und Wahrnehmung gefördert, die Merkleistung gesteigert und die Konzentrationsfähigkeit in lockerer, stressfreier Atmosphäre neu trainiert. Dieses Seminar richtet sich an Krebspatienten und will ihnen helfen, nach der Erkrankung die alltäglichen Aufgaben und Abläufe wieder besser zu bewältigen.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 0261 988650.




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Training für einen besseren Schlaf

Mit dem Ziel „Endlich wieder besser schlafen“ ist ein neuer Kurs bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. überschrieben. Er wendet sich an Krebskranke, die während oder nach einer Krebsbehandlung unter Schlafstörungen leiden. Der Kurs beginnt am Freitag, 23. Januar, und umfasst jeweils von 10 bis 12 Uhr vier Treffen.

Das Schlaftraining unter Leitung von Psychoonkologin Gerti Kunz basiert auf positiven, durch Studien belegten Erfahrungen in verschiedenen Reha-Kliniken. Auf dem Programm des Kurses stehen u.a. Informationen über gesunden Schlaf und Schlafstörungen, Schlaf fördernde und Schlaf behindernde Bedingungen, Entspannungsübungen, die das Ein- und Durchschlafen erleichtern können sowie Übungen zum Gedankenstopp.

Die Gesamtgebühr beträgt 30 Euro (20 Euro für Mitglieder). Die Teilnehmerzahl ist auf zehn beschränkt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0261 988650.




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Trainer und Gruppe helfen Nichtraucher zu werden

Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. startet neuen Kurs - Zuschuss von der Krankenkasse

So mancher hat das neue Jahr mit dem Vorsatz begonnen, nicht mehr zu rauchen - und ist trotz gutem Willen schon nach wenigen Tagen gescheitert. Mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören ist nicht leicht, aber es ist möglich. Das beweisen hunderte von Männer und Frauen, die erfolgreich an dem „Rauchfrei-Programm“ der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. teilgenommen haben. Für Raucher, die von der Zigarette wegkommen wollen, beginnt am 12. Januar in der Löhrstraße 119 ein weiterer Kurs des neuen „Rauchfrei-Programms“.



„Ziel des Rauchfrei-Programms ist es, innerhalb einer Gruppe Nichtraucher zu werden und vor allem, langfristig Nichtraucher zu bleiben“, erklärt Walter Ackermann, Diplom-Pädagoge und Trainer für Nichtraucherkurse bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Er leitet die Entwöhnungskurse seit 20 Jahren. Aus rund 90 Kursen sind bereits Hunderte von Nichtrauchern hervorgegangen.

Der Kurs erstreckt sich über acht Treffen und findet jeweils montags von 17.30 bis 19 Uhr in den Räumen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in der Löhrstraße 119 statt.

Entwickelt wurde das neue „Rauchfrei Programm“ vom Institut für Therapieforschung (IFT) München. In der ersten Phase (vier Kursstunden) wird die Motivation zum Aufhören gestärkt und es wird der „Tag des Rauchstopps“ vorbereitet. Die folgenden vier Kurseinheiten dienen der Stabilisierung des Nichtraucher-Daseins. Nach ein bis drei Monaten folgt eine weitere Stabilisierungseinheit.

Neben der sachlichen Aufklärung geht es in dem Kurs um lebensnahe praktische Hilfen, das Eingehen auf individuelle Probleme und das Einüben alternativer Verhaltensweisen. Die Kursteilnehmer erhalten auch Informationen und Anleitung zu Entspannungsverfahren, Hilfen, wie sie Krisensituationen ohne den Griff zur Zigarette bewältigen können. Aufgeklärt wird weiter darüber, wie Nikotinersatzstoffe - z. B. Pflaster, Nikotin-Kaugummi und Medikamente - befürchtete Entzugserscheinungen verhindern können. Auch das Thema einer eventuellen Gewichtszunahme wird besprochen, wobei hilfreiche Gegenstrategien aufgezeigt werden.

„Wer es schafft aufzuhören, gewinnt enorm an Lebensqualität“, weiß Ackermann. Der Abschied vom Suchtmittel lohne immer, weil man damit sein persönliches Krebsrisiko deutlich reduziert. Auch im fortgeschrittenen Alter rentiert sich der Rauchstopp, weil man so seine körperliche Fitness unmittelbar verbessern kann, erklärt Kursleiter Walter Ackermann.

Die Kursgebühren, 95 Euro (75 Euro für Mitglieder) zzgl. 17 Euro für das Kursmaterial, werden bei regelmäßiger Teilnahme in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen mit 80 Prozent bezuschusst. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V,

Löhrstraße 119,
Tel. 0261 988650,
E-Mail: koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de

erforderlich.




Ansprechpartnerin für die Presse:
Christine Vary
Tel. 02603 936801
E-Mail: wmvpr@aol.com







Hilfen der Krebsgesellschaft
werden immer wichtiger


Festakt zum 30. Jubiläum der psychosozialen Krebsberatung in Rheinland-Pfalz

Vor 30 Jahren schlug in Koblenz die Geburtsstunde der psychosozialen Krebsberatung in Rheinland-Pfalz. Aus kleinen Anfängen hat die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. ein heute landesweites Beratungsstellennetz für Krebskranke und ihre Angehörige aufgebaut. Diese Leistung und die Bedeutung der Hilfen für die Betroffenen würdigte zum Jubiläum ein Festakt in der Rhein-Mosel-Halle.

„Die Menschen in diesem Land können dankbar sein, dass es Sie gibt“. Mit diesen Worten überbrachte Tom Rutert-Klein, Leiter der Abteilung Gesundheit im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Familie und Frauen, Mainz, die Glückwünsche von Sozialministerin Malu Dreyer. Der Ministeriumsvertreter zollte hohe Anerkennung für die Aufbauleistung, die geschulterten Aufgaben, die innovativen, bundesweit vorbildhaften Projekte, den langen Atem, den die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz bewiesen habe. Ihre Angebote, die Krebskranke auffangen und ihnen bei der Bewältigung der Krankheit helfen, seien nicht mehr wegzudenken. Ebenso wichtig sei das Engagement der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz im Bereich der Prävention und Früherkennung, mit dem sie das Bewusstsein für ein gesundes Leben schärfe, auf Risikofaktoren und Warnsignale hinweise, um das Krebsrisiko zu minimieren.

„Die Aufgaben werden bedauerlicherweise nicht weniger werden“, stellte Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Richard Werkmeister, der neue Vorsitzende der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. fest. Der Leitende Arzt der Abteilung Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, plastische Operationen am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz verdeutlichte die wachsenden Anforderungen: 2007 erkrankten laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 11 Millionen Menschen neu an Krebs. Im Jahr 2030 werden es voraussichtlich 15 Millionen sein.

Mitte der 70er Jahre, der hohen Zeit der so genannten Apparatemedizin, nahmen sich einige Menschen in Koblenz der Erkenntnis an, dass an einer Krebserkrankung nicht nur der Körper, sondern der ganze Mensch leidet. Allen voran Dr. Alexander von Essen. „Der Körper kann nicht gesund werden, wenn die Seele leidet“, erinnerte Wolfgang Neumann, zusammen mit von Essen der Begründer der Krebsberatungsstellen in seinem Rückblick. Mit einer Beraterin, Marion Grimm, die beim Festakt mit einem Blumenstrauß geehrt wurde, begann die Arbeit am 8. Dezember 1978 in der Schloßstraße 8.

Marion Grimm

Nach 30-jährigem großen Engagement für Krebskranke konnte Neumann der seit dieser Zeit auch Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz ist, von einer äußerst positiven Entwicklung berichten. In vier zentralen Beratungsstellen und 36 Nebenstellen fanden allein im vergangenen Jahr Betroffene 17 404 Mal im unmittelbaren Kontakt mit den professionellen Berater/innen der Krebsgesellschaft individuelle Unterstützung.

Allerdings: Die für die Betroffenen kostenfreien Hilfen sind letztlich von den finanziellen Möglichkeiten des eingetragenen Vereins abhängig. 27 Prozent des heute 1,3 Millionen umfassenden Haushaltes der Krebsgesellschaft – vor 30 Jahren waren es umgerechnet 10 000 Euro – decken durch Zuwendungen das Land, Kranken- und Rentenversicherung ab. 13 Prozent steuert die Deutsche Krebshilfe bei. 60 Prozent müssen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden bestritten werden. Neumanns Wunsch zum Jubiläum: Die psychosoziale Beratung für Krebskranke und ihre Angehörige müsste endlich eine gesetzliche anerkannte und finanzierte Leistung werden. Allen Förderern, Spendern und Sponsoren und vor allem den Mitgliedern sagte Neumann ausdrücklich Dank.

Einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte und den aktuellen Stand der Psychoonkologie in Deutschland vermittelte der Festvortrag von Prof. Dr. Joachim Weis (Freiburg). Das Wissen über die Inhalte und die Wirksamkeit psychosozialer Intervention, so sein Fazit, müsse verbessert werden.

In Grußworten unterstrichen Vertreter/innen von AOK, Selbsthilfegruppen und des Tumorzentrums Mainz die Bedeutung der Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und unterstrichen die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Streichquartett der Musikschule der Stadt Koblenz.











PRESSEMITTEILUNG

Seit 20 Jahren im Dienst für Krebskranke

Gerti Kunz (Andernach) ist seit 20 Jahren als Psychoonkologin bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. in Koblenz tätig. Die Dipl.-Pädagogin mit psychoonkologischer Ausbildung hilft Krebskranken und ihren Angehörigen in psychosozialen Beratungen. Durch eine weitere Zusatzausbildung spezialisierte sich Gerti Kunz auch auf das Bochumer Gesundheitstraining, nach dem bei Krebsgesellschaft verschiedene Kurse zur Entspannung angeboten werden. Zum Jubiläum gratulierte Walter Ackermann als Leiter der Koblenzer Beratungsstelle und dankte Gerti Kunz für ihr großes Engagement in der Unterstützung von Krebskranken bei der Krankheitsbewältigung.





7.11.08

PRESSEINFORMATION


15. LIONS Benefizkonzert

Erneut Musikgenuss und Unterstützung für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Ein „kleines“ Jubiläum feiern in diesem Jahr die seit langem im Koblenzer Musikleben etablierten, qualitätvollen Benefizkonzerte der LIONS Koblenz - Rhein / Mosel. Auf dem Programm des 15. Benefizkonzertes des Fördervereins e.V. des Lionsclub Koblenz - Rhein / Mosel stehen am Sonntag, 16. November, um 18.30 Uhr in der Basilika St. Kastor in Koblenz die Sinfonia Concertante von W.A. Mozart, die Suite Granadina von G. Hässy und die Sinfonie Nr. 8 von A. Dvořák. Der Erlös des Benefizkonzertes kommt abermals der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. zugute.


HandzettelDie Junge Sinfonie Köln e.V. präsentiert sich ebenfalls bereits zum fünfzehnten Mal in St. Kastor und hat seit Anbeginn bei den Koblenzer Musikfreunden und Fachkritikern einen guten Namen. Der Dirigent, Uli Gögel, ist seinem Koblenzer Publikum ebenso kein Unbekannter. Solisten der Sinfonia concertante von Mozart sind: Sonja Scholz, Viola und Sebastian Weißkapp, Violine.


Die LIONS haben mit dieser erfolgreichen Konzertreihe in der herrlichen Basilika bisher nicht nur dem Liebhaber klassischer Musik eine großartige Bandbreite von Konzerterlebnissen geboten, sondern damit getreu ihrem Motto „we serve“ stets auch den guten Zweck verbunden.Alle am Konzert im Vorfeld und am Abend selbst Mitwirkenden tun dies weitestgehend selbstlos und ehrenamtlich.


Jeder Konzertbesucher verbindet zudem mit dem Kauf einer Eintrittskarte - übrigens mit 23 Euro immer noch zum Eintrittspreis wie vor 15 Jahren - mit seinem Konzerterlebnis auch seine persönliche, gute Tat für die „Hilfe zur Hilfe“.


All das zusammen gibt den Veranstaltern die Möglichkeit den Reinerlös des Konzertes auch in diesem Jahr der Krebsgesellschaft Rheinland - Pfalz e. V. für deren Arbeit, insbesondere für die kostenfreie psychosoziale Beratung von Krebskranken und ihren Familien, zu widmen.


Infohotline und Kartenvorverkauf: ballies brillen gmbh: 0261 / 34764; Fax: 0261 / 32176

Abendkasse und Einlass ab: 17:30 Uhr

7.11.o8

PRESSEMITTEILUNG

Seelische Faktoren und Krebs

Vortrag zum Einfluss der Psyche auf Entstehung und Entwicklung der Krankheit

Das Interesse am Thema des Abends war größer als das Fassungsvermögen des Vortragsaales. Bis in den Flur standen die Stühle und einigen Interessierten musste die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. sogar eine Absage erteilen. Mit dem Vortrag “Psyche und Krebs” brachte sie ein viel diskutiertes wie umstrittenes Thema zur Sprache.


Welchen Einfluss hat die Psyche auf die Entstehung von Krebs und den Krankheitsverlauf? Diese spannende Frage rollte Dr. sc. hum. Annette Brechtel, Diplom-Psychologin, Sektion Psychoonkologie an der Klinik für Psychosomatische und allgemeine Klinische Medizin (Heidelberg), auf. Ihre kompetenten Antworten anhand klinischer Untersuchungen und praktischer Erfahrungen stießen auf lebhafte Resonanz.


Nicht zuletzt Bücher auf der Welle „positiv denken”, oder Schlagzeilen der Boulevardpresse wie „Erst starb der Mann, dann kam der Krebs” und „Wer glücklich ist, stirbt nicht an Krebs” nährten die weit verbreitete Meinung, dass seelische Faktoren im Zusammenhang mit Krebs eine Rolle spielen.


Die meisten Menschen, so die Referentin, denken, der Krebs trifft nur die anderen. Wenn es dann aber doch anders kommt, ist der Schock groß. Die Frage „Warum gerade ich? Warum gerade jetzt?“, die Suche nach einem Grund führt die Betroffenen zwangsläufig auch in den seelischen Bereich. Dr. Brechtel stellte klar: „Niemand ist schuld an seiner Krebserkrankung“.


Die Forschung beschäftigt das Thema Krebs und Psyche schon lange. Die Frage ob es die typische Krebspersönlichkeit gibt, konnte bislang nicht eindeutig beantwortet werden. Im Rahmen der Stressforschung wurde in Tierversuchen ein Zusammenhang von Stress und dem Wachstum von Krebsgeschwulsten festgestellt. Dauerhafter Stress veränderte ihr Immunsystem. Beim Menschen sind seriöse wissenschaftliche Studien zu diesem Thema weitaus schwieriger. „Denn was für den einen Stress ist, ist für den anderen eine Herausforderung“, sagte Dr. Brechtel.


Die divergierenden Ergebnisse klinischer Untersuchungen haben ihre Ursache nach Ansicht von Dr. Brechtel vor allem in der Art der Erhebung. Die meisten Studien sind retrospektiv, also nach hinten gewandt. Sie widmen sich Patienten, die bereits erkrankt, durch Diagnose und Therapie ohnehin psychisch belastet sind.


Anders eine methodisch gute japanische Studie mit 30 000 gesunden Menschen, die über acht Jahre lief. Sie erbrachte „absolut keinen Nachweis“ darauf, dass psychische Faktoren die Entstehung von Krebs oder den Krankheitsverlauf beeinflussen. Bestätigt wurden mit ihr allerdings andere persönliche und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen wie der Zusammenhang von Rauchen und Lungenkrebs, Alkoholmissbrauch und allgemeiner Sterblichkeit oder für beide eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Krebs der Mundhöhle, des Kiefers oder des Kehlkopfes zu erkranken.


Zusammenfassend sagte Dr. Brechtel: „Es gibt keine ernst zu nehmenden Hinweise für einen messbaren Einfluss psychischer Faktoren auf die Krebsentstehung.“ Krebs sei ein multifaktorelles Geschehen. Die Mitwirkung von psychischen Faktoren sei zwar nicht auszuschließen, aber die Hypothesen seien bislang nicht bestätigt.


Kann ein kämpferischer Patient den Krebs besser überwinden als ein resignierter? Auch dafür liefert die Forschung nach 30 Jahren und einer Metaanalyse mit 37 prospektiven Studien keine klaren Hinweise, erklärte die Referentin. Ihre klinische Erfahrung: Die Krankheitsbewältigung läuft individuell. Es gibt kein richtig oder falsch, sondern für jeden Menschen die jeweils passenden Strategien, die sich über die Zeit auch verändern.


Oft wird an Psychologen der Wunsch herangetragen, den Krebs mittels einer Psychotherapie zu bekämpfen. Die Patienten möchten selbst etwas tun. Gegen den Krebs hilft eine Psychotherapie nicht, sie kann aber verschiedene Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Fatique lindern zum Beispiel durch gezielte Entspannungs- oder Imaginationsverfahren, durch Hypnose oder Verhaltenstherapie. Auch Musiktherapie und eine spirituelle Therapie können zu einer Verbesserung der Lebensqualität und des psychischen Befindens beitragen. Dadurch werde für den Patienten die allgemeine Belastung reduziert, er habe weniger Angst und Depressionen, fühle sich unterstützt bei der Krankheitsbewältigung. „Das sind ausreichende Ziele und für den Patienten selbst ist viel erreicht“, sagte die Referentin. Gerade zur psychischen Entlastung bietet die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz für die Betroffenen kostenfreie psychosoziale Beratungen an.


In der anschließenden Diskussion wurde auch deutlich, dass die Familie und das soziale Umfeld von Krebspatienten ebenfalls stark belastet sind. Die Mitarbeiterinnen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz wiesen darauf hin, dass die Beratungsstellen der Krebsgesellschaft unterstützende Gespräche sowohl für die Patienten als auch für die Angehörigen anbieten.


BUZ:

Dr. Annette Brechtel: Der Einfluss der Psyche auf die Entstehung von Krebs oder den Krankheitsverlauf ist nicht erwiesen.




Ansprechpartnerin für die Presse:

Christine Vary, Tel. 02603 93601