Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Regenbogen-Apotheke referierte der berühmte Benediktinerpater Anselm Grün im April in der St. Josef-Kirche in Koblenz zum Thema „Womit habe ich das verdient?“. Auch bei der Diagnose Krebs stellen sich viele Betroffene diese Frage und verbinden ihre Erkrankung häufig mit Schuldgefühlen. Die Kunst bestehe jedoch darin, nicht vor der Realität zu fliehen, sondern sich ihr kreativ zu stellen und das, was einem von außen widerfährt, als spirituelle Herausforderung anzunehmen. Nach Ansicht von Grün könnten Menschen so durchaus auch selbst zu ihrer Heilung beitragen - während in vielen Kliniken häufig nur der medizinische Aspekt der Krankheit im Fokus steht. Auch ganzheitliche Therapieansätze können die Krebsbehandlung sinnvoll ergänzen und u. a. dafür sorgen, dass die Auswirkungen von Operationen oder Strahlen- und Chemotherapie besser vertragen werden und damit die Lebensqualität erheblich steigt.
Den gesamten Erlös der Veranstaltung in Höhe von 4050 Euro hat Dr. Thomas Klose, Inhaber der Regenbogen- und Sonnenscheinapotheke, nun an Wolfgang Neumann, Geschäftsführer der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, übergeben. Der landesweit mit vier Informations- und Beratungszentren sowie zahlreichen Außenstellen vertretene gemeinnützige Verein begleitet mit seinen Mitarbeitern jährlich rund 15.000 Betroffene auf ihrem individuellen Lebensweg mit der Erkrankung. Die Finanzierung dieses kostenfreien Angebotes erfolgt weitgehend durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.






